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Kreis kündigt mehr Kontrollen bei Waffenbesitzern an

Kreis Ahrweiler

Sichere Aufbewahrung in zertifizierten Tresoren verlangt - Jagdverband unterstützt Kontrollen

Die Kreisverwaltung Ahrweiler weitet die Kontrollen bei Waffenbesitzern in diesem Jahr aus. Der Kreisjagdverband befürwortet diesen Schritt. Kreisweit gibt es rund 2.700 Waffenbesitzer, zumeist Jäger und Sportschützen. Die Kontrollen werden in der Regel nach vorheriger Terminabsprache vorgenommen, können aber auch unangekündigt stattfinden.

 Mit gutem Beispiel geht Kreisjagdmeister Dr. Stephan Schuck (links) voran, der die sichere Aufbewahrung seiner Waffen bei einer Kontrolle durch Bernd Hanke von der Kreisverwaltung Ahrweiler nachgewiesen hat.

Wichtiges Ziel der Hauskontrollen: Die sichere Aufbewahrung der Waffen in zertifizierten Tresoren, wie sie das Waffengesetz vorschreibt, muss bewiesen sein. Dies soll den Missbrauch mit Gewehren oder Pistolen verhindern, insbesondere durch Diebstähle.

Bisher haben zahlreiche Waffenbesitzer die Einhaltung der Vorschriften durch Fotos, Erwerbsquittungen oder ähnliche Dokumente nachgewiesen. Das Waffengesetz gibt der Behörde jedoch die Möglichkeit, die sorgfältige Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Schusswaffen verdachtsunabhängig zu überprüfen. Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung als Waffenbehörde zeigen ihre Dienstausweise. Die Kontrolle ist kostenpflichtig (50 Euro).

Wenn Waffenbesitzer ihrer Mitwirkungspflicht insbesondere bei angemeldeten Kontrollen wiederholt und grundlos nicht nachkommen, setzen sie sich dem Verdacht der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit aus und müssen mit dem Entzug ihrer waffenrechtlichen Erlaubnis rechnen.

Kontrolliert werden:

    die sichere Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition,
    die waffenrechtlichen Erlaubnisse (Waffenbesitzkarten, Munitionserwerbsscheine),
    die Art der vorhandenen Munition sowie
    das vollzählige Vorhandensein der eingetragenen Waffen beziehungsweise deren Verbleib.
    Zulässig sind auch Fragen nach Schlüsseln und Zweitschlüsseln, weil gewährleistet sein muss, dass kein Unbefugter Zugriff auf diese hat.
    Sind Waffen nicht vor Ort, sondern etwa zur Reparatur, muss dies durch einen Reparatur- beziehungsweise Verleihschein nachgewiesen werden.
    Zur Besichtigung von anderen Räumen des Gebäudes sind die Kontrolleure weder angehalten noch befugt.

Die Art und Weise der Aufbewahrung richtet sich dabei nach dem Grad der Widerstandsfähigkeit der Tresore. Ein Beispiel: In A-Tresoren dürfen bis zu zehn Langwaffen gelagert werden. Munition muss getrennt von den Waffen aufbewahrt werden.

Dr. Stephan Schuck, Kreisjagdmeister des Kreises Ahrweiler, hat die sichere Aufbewahrung seiner Waffen bei einer Kontrolle durch Bernd Hanke von der Kreisverwaltung nachgewiesen. Schuck betont: „Obwohl es nicht angenehm ist, Fremde zu Kontrollzwecken ins Haus zu lassen, unterstützt die Jägerschaft die Kontrollen. Wir wollen damit auch zum Ausdruck bringen, dass wir uns gesetzeskonform verhalten. Alle Beteiligten sind daher aufgerufen, die Aktion der Kreisverwaltung zu fördern und zu unterstützen."

Die Fakten: Seit der Verschärfung des Waffengesetzes 2008 wurden rund 2.300 Waffen im AW-Kreis abgegeben und in Schredderanlagen zerstört. Die Zahl der im Nationalen Waffenregister gespeicherten Waffenbesitzer im Kreisgebiet hat sich seither auf rund 2.700 verringert; 2008 waren es noch knapp 4.000 Personen.

Info: Kreisverwaltung Ahrweiler - Untere Jagdbehörde, Waffen- und Sprengstoffrecht; Ruf 02641/975-229, /975-524, Fax 02641/975-7229, E-Mail bernd.hanke @ kreis-ahrweiler.de, katharina.schuwerack  @kreis-ahrweiler.de, maike.esch @ kreis-ahrweiler.de, Internet www.kreis-ahrweiler.de, „Bürgerservice", „Ordnungswesen", „Waffen und Jagd".

 

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